| Leezen
Aus einem Ort mit allen Attributen dörflichen Lebens wurde eine Großgemeinde, die nach und nach ihren dörflichen Charakter verliert. In ihrem Einzugsbereich sind mehrere größere Betriebe angesiedelt, wie die „Landgesellschaft M-V", der „Pressevertrieb West-Mecklenburg" und zwei große landwirtschaftliche Betriebe. Daneben finden sich zwei große und moderne Einkaufszentren, ferner die Rehabilitationsklinik Leezen - eine Einrichtung der Wittgensteiner Kuranstalten, für die 1995 der Grundstein gelegt wurde. Filialen der Sparkasse und der Raiffeisenbank finden sich ebenso in der Gemeinde wie zwei Tankstellen. Der älteste Ort des Amtsbereiches ist Rampe. Die urkundliche Ersterwähnung geht auf das Jahr 1171 zurück. Seit 1991 ist Rampe Verwaltungssitz des Amtes „Ostufer Schweriner See". Auf halbem Wege nach Flessenow befindet sich seit 1989 das Diakoniewerk „Neues Ufer" Rampe, das etwa 90 vorwiegend geistig Behinderten Unterkunft, Arbeit und Betreuung bietet. Das Landeskriminalamt hat seinen Sitz ebenfalls in Rampe. |